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Resource management

Die Nutzung der natürlichen Ressourcen steigt seit Jahren kontinuierlich. Der weltweite Primärmaterialeinsatz hat sich in den letzten 30 Jahren mehr als verdoppelt und wird im Jahr 2050 bei der auf bis zu zehn Milliarden Menschen anwachsenden Weltbevölkerung schätzungsweise mehr als 140 Milliarden Tonnen in Anspruch nehmen. Viele natürliche Ressourcen stehen jedoch nur begrenzt zur Verfügung. Deshalb sind Ressourcenschutz und Ressourceneffizienz auch für zukünftige Generationen von existenzieller Bedeutung. Mit der Verabschiedung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess) hat sich Deutschland im Februar 2012 als einer der ersten Staaten auf Ziele, Leitideen und Handlungsansätze zum Schutz der natürlichen Ressourcen festgelegt. Bereits 2002 wurde in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel verankert, Deutschlands Rohstoffproduktivität bis 2020 gegenüber 1994 zu verdoppeln.

Ein ganzheitliches Ressourcen-Management umfasst den Schutz und die effiziente Nutzung der verfügbaren Ressourcen und ist als Prozess zu verstehen, der die Maximierung des sozialen und wirtschaftlichen Wohlergehens ohne Beeinträchtigung der lebenswichtigen Ökosysteme und unter gerechten Bedingungen bei der Ressourcennutzung zum Ziel hat. In diesem Kontext werden ökologische Ziele mit ökonomischen und sozialen Zielen verknüpft. Dabei ist eine aktive Partizipation und Kooperation der verschiedenen gesellschaftlichen und privaten Akteure bei den Planungs- und Entscheidungsprozessen notwendig.

Auf der Basis von Stoffstromanalysen entwickelt die COOPERATIVE integrierte Managementkonzepte und unterstützt Länder, Kommunen und Unternehmen bei deren anschließender Umsetzung. Dabei werden natürliche Ressourcen wie Wasser, Nährstoffe und Energie, ökonomische Ressourcen und soziale Ressourcen (z.B. Personal und Know-How) bewertet und integrierte Lösungsansätze erarbeitet.
 


Ausgewählte Projekte

Nachfolgend finden Sie eine kleine Auswahl unserer Projekte.
Die ausführliche Liste können Sie unter Referenzen einsehen.


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Integrierter Masterplan Salz 2021-2027 zur Reduzierung der Salzbelastung in Werra und Weser

Auftraggeber
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

In Zusammenarbeit mit
Universität Kassel, Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft (FGSWW); Universität Leipzig, Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement (IIRM)

Projekt in Bearbeitung

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Leitbild Integriertes Wasserressourcen-Management (IWRM) Rhein-Main

Auftraggeber
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

In Zusammenarbeit mit
ahu AG Wasser Boden Geomatik, Aachen, team ewen Konflikt- und Prozessmanagement, Darmstadt; FiW - Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft e.V., RWTH Aachen, W2K - Wurster Weiß Kupfer Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Freiburg; PD Dr. Thomas Kluge, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Frankfurt; Prof. Dr. Thorsten Beckers, Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP), TU Berlin

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Wasserbedarfsprognose 2030 für das Versorgungsgebiet der Hamburger Wasserwerke (HWW)

Auftraggeber
Hamburger Wasserwerke (HWW)

In Zusammenarbeit mit
Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)

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Grundwasserbewirtschaftungsplan Hess. Ried

Auftraggeber
Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Jugend, Familie und Gesundheit

In Zusammenarbeit mit
Volkswirtschaftliches Institut der Universität Erlangen-Nürnberg; Rechtsanwaltskanzlei de Witt, Wurster & Kollegen, Freiburg

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